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Nierenbecken- entzündung (Pyelonephritis)
Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis)Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis): DiagnoseStand: 4. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei Verdacht auf eine Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis) befragt der Arzt zunächst die Betroffenen zu ihrer Krankheitsgeschichte (sog. Anamnese): Für die Diagnose sind vor allem Informationen über Infektionen in der Kindheit oder während einer Schwangerschaft von großer Bedeutung, da ein akuter Schub häufig die Folge einer chronischen Infektion ist. Anschließend erfolgen mehrere Laboruntersuchungen. Hierzu sind eine Urin- und eine Blutprobe nötig:
Zur weiterführenden Diagnose einer Nierenbeckenentzündung kommen bildgebende Verfahren zum Einsatz:
Um die Ursache für eine kindliche chronische Nierenbeckenentzündung festzustellen, kann eine Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel zur Diagnose zum Einsatz kommen: Bei dieser sogenannten Miktionszystourographie erhält das Kind das Kontrastmittel direkt in die Harnblase. Dadurch ist es möglich, die Lage der Blase und ihr Füllungsvermögen zu bestimmen und zu erkennen, ob das Kind die Blase vollständig entleeren kann und ob die Harnröhre an irgendeiner Stelle verengt ist. Weiterlesen: Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis): Therapie Das könnte Sie auch interessieren
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