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Niedriger Blutdruck (Hypotonie): typische Symptome

Veröffentlicht von: Till von Bracht (22. Juli 2016)

Oft ruft ein niedriger Blutdruck (Hypotonie) gar keine Symptome hervor. Wenn ein zu ein niedriger Blutdruck mit Beschwerden verbunden ist, sind diese auf die verminderte Durchblutung des Gehirns zurückzuführen: Bis zu 600 Milliliter Blut können in die untere Körperhälfte versacken. Dies kann zusätzlich verstärkt sein durch Krampfadern sowie durch eine mangelhafte Funktion der Beinmuskulatur, da diese normalerweise als Muskelpumpe den Rücktransport des Bluts aus den Beinen zum Herzen fördert.

Dabei löst ein zu niedriger Blutdruck eher unbestimmte Symptome aus: Im Vordergrund stehen bei einer Hypotonie

Häufig klagen Betroffene auch über Müdigkeit, Antriebsarmut, Ohrensausen, kalte Hände und Füße sowie Schlaflosigkeit.

Video: Blutdruck – was er aussagt und wie man ihn misst

Ein niedriger Blutdruck kann auch in einer Sonderform auftreten: als sogenannte orthostatische Dysregulation (auch Orthostase-Syndrom bzw. orthostatische Hypotonie genannt). Die Symptome hierfür zeigen sich, wenn der Körper plötzlich in die aufrechte Lage wechselt: Dann versackt das Blut in die Beine und steht in diesem Moment nicht zur Gehirndurchblutung zur Verfügung. Neben dem Absacken des Blutdrucks kommt es in dieser Situation typischerweise zu Schwindel, Bewusstseinsstörungen und Ohrensausen.



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