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Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
Niedriger Blutdruck (Hypotonie)Niedriger Blutdruck (Hypotonie): DiagnoseStand: 17. Dezember 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Ob ein niedriger Blutdruck (Hypotonie) besteht, ist anhand einer Blutdruckmessung feststellbar. Zusätzlich können zur Diagnose von niedrigem Blutdruck Informationen zu Vorerkrankungen, Medikamenten und Essgewohnheiten der Betroffenen wichtig sein. Der zeitliche Zusammenhang zwischen einer plötzlichen Änderung der Körperlage und auftretenden Beschwerden ist typisch für Menschen, deren Blutdruckwerte niedrig sind. Der wichtigste Test zur Diagnose eines niedrigen Blutdrucks ist der sogenannte Schellong-Test: Hierbei erfolgen mehrere Messungen von Blutdruck und Puls im Liegen und im Stehen. Das Verhältnis von Puls und Blutdruckwerten zueinander ermöglicht es, die Regulationsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems besser zu beurteilen. Während des Tests liegen die Betroffenen zuerst zehn Minuten in Ruhe, ehe sie aufstehen und weitere zehn Minuten stillstehen. Fällt der Blutdruck im Stehen um mehr als 20 Millimeter-Quecksilbersäule (mmHg) systolisch und 10 mmHg diastolisch und treten Bewusstseinsstörungen oder Schwindel auf, sprechen diese Anzeichen für ein Orthostase-Syndrom (orthostatische Dysregulation): Hier ist ein niedriger Blutdruck die Folge eines plötzlichen Wechsels in die aufrechte Körperlage, durch den das Blut in die Beine versackt und so vorübergehend nicht zur Gehirndurchblutung zur Verfügung steht. Weiterlesen: Niedriger Blutdruck (Hypotonie): Therapie Das könnte Sie auch interessieren
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