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Niedriger Blutdruck (Hypotonie): Diagnose beim Arzt

Veröffentlicht von: Till von Bracht (22. Juli 2016)

Ob ein niedriger Blutdruck (Hypotonie) besteht, kann der Arzt anhand einer Blutdruckmessung feststellen. Zur Diagnose von niedrigem Blutdruck können zusätzlich Informationen darüber wichtig sein, ob Vorerkrankungen bestehen, welche Medikamente man einnimmt und wie die Essgewohnheiten aussehen. Der zeitliche Zusammenhang zwischen einer plötzlichen Änderung der Körperlage und auftretenden Beschwerden ist typisch für Menschen, deren Blutdruckwerte niedrig sind.

Um herauszufinden, wodurch ein zu niedriger Blutdruck bedingt ist, bietet sich für die Diagnose der sogenannte Schellong-Test an: Hierbei erfolgen mehrere Messungen von Blutdruck und Puls im Liegen und im Stehen. Das Verhältnis von Puls und Blutdruckwerten zueinander ermöglicht es, die Regulationsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems besser zu beurteilen.

Während des Tests liegen die Betroffenen zuerst zehn Minuten in Ruhe, ehe sie aufstehen und weitere zehn Minuten stillstehen. Fällt der Blutdruck im Stehen um mehr als 20 Millimeter-Quecksilbersäule (mmHg) systolisch und 10 mmHg diastolisch und treten Bewusstseinsstörungen oder Schwindel auf, sprechen diese Anzeichen für eine orthostatische Hypotonie (bzw. orthostatische Dysregulation): Hier ist ein niedriger Blutdruck die Folge eines plötzlichen Wechsels in die aufrechte Körperlage, durch den das Blut in die Beine versackt und so vorübergehend nicht zur Gehirndurchblutung zur Verfügung steht.

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