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Stand: 12. Januar 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Die eigentliche Ursache der Neurofibromatose kann in der Therapie nicht beseitigt werden. Daher zielt die Therapie darauf ab, einzelne Symptome zu lindern. Störende und schmerzende Geschwülste und Knötchen der Haut (Neurofibrome), wie sie insbesondere bei der Neurofibromatose Typ 1 (Morbus Recklinghausen) auftreten, kann der Chirurg entfernen. Dies ist vor allem dann nötig, wenn ein Neurofibrom Beschwerden verursacht oder wenn der Verdacht besteht, dass es entartet sein könnte.
| Um rechtzeitig neue Tumoren zu erkennen, empfiehlt es sich, mindestens einmal im Jahr eine ärztliche Kontrolle in Anspruch zu nehmen. Dabei beobachtet der Arzt nicht nur die Neurofibrome der Haut. Er untersucht außerdem gezielt innere Organe, die Augen sowie die Ohren auf Neurofibrome. |
Treten Symptome wie beispielsweise Epilepsie, Konzentrationsschwäche (bei Neurofibromatose Typ 1) oder Grauer Star (bei Neurofibromatose Typ 2) auf, werden diese von Ärzten der entsprechenden Fachgruppen behandelt.
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