Neurodermitis (atopisches Ekzem, atopische Dermatitis)

Innerliche Behandlung

Stand: 26. März 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Nur wenn bei der Neurodermitis (atopisches Ekzem, atopische Dermatitis) die äußerliche Therapie keine Besserung erzielt, kommt eine innerliche (systemische) Behandlung in Betracht.

Kortison, Zyklosporin A

Bei der Neurodermitis-Therapie ist die innerliche Gabe von Kortison oder Zyklosporin A nur in schweren Fällen angebracht und meistens vermeidbar. Die innerliche Behandlung mit beiden Substanzen wirkt gegen ein atopisches Ekzem, indem sie die überschießende Immunreaktion dämpft.

Mittel gegen Allergie (Antiallergika)

Zur Neurodermitis-Therapie bieten sich auch Mittel an, die gegen eine Allergie helfen. Diese sogenannten Antiallergika (bzw. Antihistaminika) hemmen die allergische Reaktion in der Haut. Die innerliche Neurodermitis-Behandlung mit Antiallergika ist mit relativ geringen Nebenwirkungen verbunden und kann den Juckreiz mindern, der für ein atopisches Ekzem typisch ist.

Mittel gegen Mikroorganismen

Unter Umständen kann zur Neurodermitis-Therapie auch eine innerliche antimikrobielle Neurodermitis-Behandlung notwendig sein: In manchen Fällen besiedeln schädliche Pilze oder Bakterien die durch ein atopisches Ekzem geschädigte Haut. Dann kommen vorübergehend entsprechende Mittel gegen diese Mikroorganismen zum Einsatz: sogenannte Antimykotika gegen Pilze und Antibiotika gegen Bakterien.

Weiterlesen: Neurodermitis (atopisches Ekzem, atopische Dermatitis): Therapie – Lichttherapie (Phototherapie)

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