Startseite > Krankheiten > Neurodermitis (atopisches Ekzem, atopische Dermatitis) > Definition
Stand: 23. April 2013Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Die Begriffe Neurodermitis, atopisches Ekzem und atopische Dermatitis bezeichnen per Definition dieselbe chronische oder chronisch immer wieder auftretende Hauterkrankung, die durch schuppige, trockene und meist stark juckende Haut gekennzeichnet ist. Da die Hautveränderungen aufgrund erblicher Veranlagung entstehen, ist die Neurodermitis nicht ansteckend.
Die Neurodermitis heißt auch atopisches Ekzem, da sie – ebenso wie Heuschnupfen und Asthma – eine sogenannte atopische Erkrankung ist: Bei atopischen Erkrankungen reagiert das Immunsystem mit heftiger Abwehr auf zunächst harmlose Stoffe aus der Umwelt (sog. Allergene – wie Nahrungsmittel oder Pollen). Atopisch bedeutet in diesem Zusammenhang so viel wie fehl am Platz: Dies drückt aus, dass die Erkrankungsschübe bei Neurodermitis auch ohne erkennbare äußere Ursache – scheinbar aus dem Nichts heraus – auftreten können.
Der Begriff Neurodermitis leitet sich aus dem Griechischen ab (neuron = Nerv, derma = Haut, -itis für Entzündung). Die Bezeichnung stammt aus dem 19. Jahrhundert, als noch eine Nervenentzündung als Ursache für die atopische Dermatitis galt.
Neben den sinnverwandten Begriffen atopisches Ekzem und atopische Dermatitis sind für die Neurodermitis auch folgende Bezeichnungen gebräuchlich:
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