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Neurodermitis (atopisches Ekzem, atopische Dermatitis): Definition

Veröffentlicht von: Silke Wesemann (24. Oktober 2014)

Die Begriffe Neurodermitis, atopisches Ekzem und atopische Dermatitis bezeichnen dieselbe chronische oder chronisch immer wieder auftretende Hauterkrankung, die durch schuppige, trockene und meist stark juckende Haut gekennzeichnet ist. Neurodermitis ist nicht ansteckend.

Die Neurodermitis heißt auch atopisches Ekzem, da sie – ebenso wie Heuschnupfen und Asthma – eine sogenannte atopische Erkrankung ist: Bei atopischen Erkrankungen reagiert das Immunsystem mit heftiger Abwehr auf zunächst harmlose Stoffe aus der Umwelt (sog. Allergene – wie Nahrungsmittel oder Pollen). Atopisch bedeutet in diesem Zusammenhang so viel wie fehl am Platz: Dies drückt aus, dass die Erkrankungsschübe bei Neurodermitis auch ohne erkennbare äußere Ursache – scheinbar aus dem Nichts heraus – auftreten können.

Der Begriff Neurodermitis leitet sich aus dem Griechischen ab (neuron = Nerv, derma = Haut, -itis für Entzündung). Die Bezeichnung stammt aus dem 19. Jahrhundert, als noch eine Nervenentzündung als Ursache für die atopische Dermatitis galt.

Neben den sinnverwandten Begriffen atopisches Ekzem und atopische Dermatitis sind für die Neurodermitis auch folgende Bezeichnungen gebräuchlich:

  • Neurodermitis atopica
  • endogenes Ekzem
  • konstitutionelles Ekzem
Das Bild zeigt Neurodermitis.

Eine Form der Neurodermitis in den Beugefalten der Kniekehlen. (© Neufried/OKAPIA)






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