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Porträt Dr. Anja Liekfeld Forenexpertin: Dr. Anja Liekfeld Forum Augenheilkunde
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(Stand: 23. Oktober 2009)

Bei einer Netzhautablösung hebt sich die lichtempfindliche Schicht der Netzhaut (Photorezeptorschicht) von der darunter liegenden Aderhaut (Pigmentepithel) ab. Je schneller die Ablösung operativ behoben wird, desto größer ist die Chance, dass das Sehvermögen des betroffenen Auges erhalten bleibt.

Für eine Netzhautablösung kommen verschiedene Auslöser infrage. Zu den Risikofaktoren zählen vor allem Kurzsichtigkeit, ein kürzlich operierter grauer Star (Katarakt), Diabetes mellitus und entzündliche Vorgänge oder Tumoren im Auge.

Als Frühsymptome einer Netzhautablösung nehmen die Betroffenen Lichtblitze oder ein Schwarm schwarzer Punkte wahr. Schreitet die Erkrankung fort, wird das Gesichtsfeld wie durch einen dunklen Vorhang zunehmend eingeschränkt.

Da die Prognose vom Grad der Netzhautablösung abhängt und das betroffene Auge im schlimmsten Fall erblinden kann, sind frühzeitige Diagnose und Therapie entscheidend. Vorstufen der Netzhautablösung sind meist mit einem Laser behandelbar – ansonsten ist ein größerer operativer Eingriff erforderlich. Bei bekannten Risikofaktoren sollte der Augenhintergrund regelmäßig augenärztlich kontrolliert werden, um Vorstufen einer Netzhautablösung rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Weiterlesen: Netzhautablösung: Definition

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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