Nebenhoden­entzündung (Epididymitis): Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (09. Mai 2016)

Gegen eine akute Nebenhodenentzündung (Epididymitis) kommen zur Therapie zunächst nicht-operative Maßnahmen zum Einsatz, die der Behandlung von Harnwegsinfektionen weitgehend entsprechen.

Ebenso wie bei einem Harnwegsinfekt sind meist Bakterien dafür verantwortlich, dass im Nebenhoden eine Entzündung entsteht. In der Regel wirkt daher gegen eine Nebenhodenentzündung eine Behandlung mit Antibiotika (wie Ciprofloxacin).

Außerdem sind bei einer Nebenhodenentzündung zur Behandlung unterstützende Maßnahmen sinnvoll, um die Beschwerden zu lindern: Zum einen hilft es, den Hodensack mithilfe eines speziellen Tragebeutels (Suspensorium) ruhigzustellen und hochzulagern. Kühle Auflagen können die Schmerzen lindern und zum Abschwellen beitragen.

Zum anderen sind zur Behandlung der Entzündung auch entzündungs- und schmerzstillende Medikamente (z.B. Ibuprofen) geeignet. Darüber hinaus ist es bei einer akuten Epididymitis ratsam, während der Therapie körperliche Anstrengung zu vermeiden.


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