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Nebenhodenentzündung (Epididymitis)

Nebenhodenentzündung (Epididymitis): Diagnose

Stand: 30. November 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Besteht der Verdacht auf eine akute Nebenhodenentzündung (Epididymitis), kann die Diagnose über verschiedene Verfahren erfolgen:

Die Ultraschalluntersuchung kommt zur Diagnose einer Nebenhodenentzündung zum Einsatz, da der Arzt mit ihr feststellen kann, ob der Nebenhoden vergrößert ist. Dies ist nicht selten mit einer Hydrozele (Wasserbruch des Hodens) sowie einer unter Umständen bereits eingetretenen Vereiterung (Abszessbildung) kombiniert. Mithilfe einer Blutfluss-Ultraschalluntersuchung (Dopplersonographie) ist es bei einer Epididymitis außerdem möglich, eine verstärkte Durchblutung der betroffenen Seite nachzuweisen.

Bei der Diagnose einer akuten Nebenhodenentzündung ist es wichtig, eine Hodenverdrehung (Hodentorsion) sicher auszuschließen. Wenn die Entzündung der Nebenhoden fortgeschritten ist, kann der Arzt durch eine Blutuntersuchung feststellen, dass die Entzündungsmarker (weiße Blutkörperchen bzw. Leukozyten, c-reaktives Protein) erhöht sind.

Weiterlesen: Nebenhodenentzündung (Epididymitis): Therapie

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