Nebenhoden­entzündung (Epididymitis): Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (09. Mai 2016)

Bei Verdacht auf eine akute Nebenhodenentzündung (Epididymitis) kann die Diagnose mithilfe verschiedener Verfahren erfolgen:

Die Ultraschalluntersuchung kommt bei einer Nebenhodenentzündung zur Diagnose zum Einsatz, da der Arzt mit ihr feststellen kann, ob der Nebenhoden vergrößert ist. Dies ist nicht selten mit einer Hydrozele (Wasserbruch des Hodens) sowie einer unter Umständen bereits eingetretenen Vereiterung (Abszessbildung) kombiniert. Mithilfe einer Blutfluss-Ultraschalluntersuchung (Dopplersonographie) ist es bei einer Epididymitis außerdem möglich, eine verstärkte Durchblutung der betroffenen Seite nachzuweisen.

Bei der akuten Nebenhodenentzündung ist es wichtig, bei der Diagnose eine Hodenverdrehung (Hodentorsion) sicher auszuschließen. Wenn die Epididymitis fortgeschritten ist, kann der Arzt durch eine Blutuntersuchung feststellen, dass die Entzündungsmarker (weiße Blutkörperchen bzw. Leukozyten, c-reaktives Protein) erhöht sind.


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