Nasenpolypen: Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (20. April 2015)

Bei Nasenpolypen besteht der erste Schritt zur Diagnose darin, die Nasenhöhlen von vorne (durch die Nasenlöcher) und von hinten (durch den Mund) zu untersuchen.

Dabei kann der Arzt große Nasenpolypen meist schon mit bloßem Auge als glasig-glänzende Gebilde erkennen. Kleinere Polypen in der Nase sind erst durch ein Endoskop zu sehen: Darum ist bei Nasenpolypen eine Nasenspiegelung (Rhinoskopie) für die Diagnose unverzichtbar. Um kleine Nasenpolypen aufzuspüren, die sich innerhalb der Nebenhöhlen befinden, ist zudem eine Röntgenaufnahme oder eine Computertomographie (CT) notwendig.

Liegt neben den Nasenpolypen gleichzeitig eine Nasennebenhöhlen-Entzündung (Sinusitis) vor, nimmt der Arzt zur weiteren Diagnose außerdem einen Sekretabstrich: In dem Nasensekret kann man die Erreger bestimmen.

Ein Arzt untersucht die Nase eines Mannes mit einem Rhinoskop

Bei Verdacht auf Nasenpolypen untersucht der HNO-Arzt die Nase mit einem speziellen Endoskop: Mithilfe einer solchen Nasenspiegelung (Rhinoskopie) sind auch kleine Polypen in der Nase zu erkennen.


Wie steht es um Ihre Gesundheit?



Apotheken-Notdienst