Nasenpolypen: Definition

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (20. April 2015)

Nasenpolypen sind gutartige geschwulstähnliche Wucherungen der Nasenschleimhaut, die meist beidseitig auftreten. Polypen in der Nase wachsen aus den Nasennebenhöhlen (hauptsächlich Siebbein und Kieferhöhle) in die Nasenhaupthöhle ein und bestehen aus den gleichen Zellen wie der Rest der Nasenschleimhaut.

Die Wucherungen, die zu Nasenpolypen führen, kommt dadurch zustande, dass sich vermehrt Gewebsflüssigkeit einlagert. Außerdem enthält ein Nasenpolyp häufig viele Zellen, die für Immunreaktionen verantwortlich sind (sog. immunkompetente Zellen) .

Nasennebenhöhlen

Nasenpolypen wachsen aus den Nasennebenhöhlen (hauptsächlich aus Siebbein und Kieferhöhle) in die Nasenhöhle ein.

Häufigkeit

Grundsätzlich können Nasenpolypen zwar in jedem Lebensalter auftreten – ihre Häufigkeit bei Menschen unter 30 ist aber gering: Die meisten Polypen in der Nase entstehen nach dem 30. Lebensjahr, während Nasenpolypen bei Kindern selten sind. Insgesamt sind etwa 1 bis 12 Prozent der Bevölkerung von Polypen in der Nase betroffen, Männer etwa doppelt so häufig wie Frauen.


Wie steht es um Ihre Gesundheit?



Apotheken-Notdienst