Startseite > Krankheiten > Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) > Therapie
Stand: 20. Januar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) erfordert zur Therapie eine Operation, wenn eine Heilung mit konservativen Maßnahmen nicht möglich ist. Eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung ist nur operativ heilbar. Gleiches gilt auch bei Komplikationen.
Ein meist einfacher operativer Eingriff zur Therapie einer Nasennebenhöhlenentzündung ist die Nebenhöhlenpunktion. Ihr Zweck besteht darin, Eiter beziehungsweise Sekret abzulassen. Ziel eines größeren chirurgischen Eingriffs ist es, anatomische Engstellen und die erkrankte Schleimhaut zu beseitigen. So kann der Operateur zum Beispiel gleichzeitig die Nasenscheidewand begradigen und die Nasenmuscheln verkleinern. Die Operation erfolgt unter Allgemeinnarkose. In der Regel führt der Operateur sie durch die Nasenlöcher mit einem Endoskop und mit mikrochirurgischen Instrumenten aus. Kleinere Eingriffe sind ambulant möglich, größere erfolgen stationär. Bei einer stationären Sinusitis-Behandlung ist mit einem Krankenhausaufenthalt von bis zu einer Woche zu rechnen.
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