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Nachtblindheit: Ursachen

(Stand: 31. August 2008)

Die Nachtblindheit kann verschiedene Ursachen haben. Dabei kommen angeborene und erworbene Störungen in Frage. Die anlagebedingte mangelhafte Funktionsfähigkeit der Stäbchen der Netzhaut, bei der die Nachtblindheit durch Vererbung entsteht, wird in verschiedene Typen (Nougaret, Riggs und Schubert-Bornschein) eingeteilt. Je nach Erbkrankheit leiden die Betroffenen zusätzlich an Kurzsichtigkeit oder auch Veränderungen der Zapfen mit Beeinträchtigung des Sehens am Tag. Eine weitere angeborene typische Ursache der Nachtblindheit ist die Retinopathia pigmentosa, bei der weniger Stäbchen in der Netzhaut angelegt sind.

Ein Vitamin-A-Mangel kann zur Nachtblindheit führen, da dieses Vitamin für die Regeneration des Sehpurpurs nötig ist. Ein solcher Mangel tritt entweder durch ungenügende Vitamin-A-Zufuhr, durch eine Störung der Vitamin-A-Resorption oder bei Magen-Darm-Erkrankungen oder Leberleiden auf.

Auch erhebliche Trübungen der Hornhaut oder der Linse sowie Eisenablagerungen im Auge (Siderosis) können mitunter eine Nachtblindheit auslösen. Verschiedene Erkrankungen der Netzhaut oder des Sehnervs, wie beispielsweise das Glaukom, können außerdem zu einer erworbenen Störung der Dunkeladaptation führen.

Weiterlesen: Nachtblindheit: Symptome

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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