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Myom (Gebärmuttergeschwulst)

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Myom: Verlauf

(Stand: 27. April 2009)

Bei einem Myom (Gebärmuttergeschwulst) hängt der Verlauf von seiner Größe und Lage sowie von den auftretenden Beschwerden ab. Kleine Myome sind meist beschwerdefrei. Sie können jedoch wachsen und andere Organe wie Blase, Darm oder Niere in ihrer Funktion beeinträchtigen. Mögliche Folgen sind Harnwegsinfektionen, Nierenerkrankungen oder Probleme beim Wasserlassen und Stuhlgang.

Wächst ein Myom innerhalb der Gebärmutter, können Zyklusstörungen, eine Blutarmut, Fehl- oder Frühgeburten auftreten.

Sehr selten (bei etwa einem halben Prozent) kann ein Myom bösartig entarten. Deshalb sollten alle Frauen, bei denen ein Myom festgestellt wird, in viertel- bis halbjährlichen Abständen kontrolliert werden.

Nimmt ein Myom deutlich rasch an Größe zu, ist eine operative Entfernung oder eine entsprechende Alternative zu empfehlen.

Myom: Vorbeugen

Einem Myom (Gebärmuttergeschwulst) kann man nicht vorbeugen. Allerdings sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Frauenarzt sinnvoll, um ein Myom frühzeitig erkennen und behandeln zu können.

Weiterlesen: Myom: Weitere Informationen

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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