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Forenexperte: Dirk Glöckner
Forum Gynäkologie
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Stand: 18. Januar 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Ein Myom (Gebärmuttergeschwulst) ist ein gutartiger Tumor der Gebärmutter (Uterus), dessen Verlauf vor allem von seiner Größe und Lage abhängt. Ein kleines Myom ist meist beschwerdefrei. Sogar in der Schwangerschaft stören Myome der Gebärmutter oft gar nicht. Nimmt ein Myom deutlich rasch an Größe zu, ist jedoch seine operative Entfernung oder eine entsprechende Alternative zu empfehlen, denn:
Ein Myom kann im weiteren Verlauf so wachsen, dass es andere Organe wie Blase, Darm oder Niere in ihrer Funktion beeinträchtigt. Mögliche Folgen der Gebärmuttergeschwulst sind Harnwegsinfektionen, Nierenerkrankungen oder Probleme beim Wasserlassen und Stuhlgang. Wächst ein Myom innerhalb der Gebärmutter, können Zyklusstörungen und eine Blutarmut auftreten. Darüber hinaus sind bei Frauen, die ein Myom haben, Fehlgeburten und Frühgeburten häufiger, da eine erhöhte Wehenbereitschaft besteht. Außerdem kann ein tief sitzendes Myom ein Geburtshindernis darstellen.
Sehr selten (in bis zu 0,5% der Fälle) kann ein Myom bösartig entarten. Deshalb ist es für alle Frauen, die nachweislich ein Myom haben, ratsam, den Verlauf in viertel- bis halbjährlichen Abständen kontrollieren zu lassen.
Einem Myom (Gebärmuttergeschwulst) können Sie nicht vorbeugen. Allerdings sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Frauenarzt sinnvoll, um Myome frühzeitig erkennen und behandeln zu können.
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