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Myom (Gebärmuttergeschwulst)

Myom (Gebärmuttergeschwulst): Ursachen

Stand: 18. Januar 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Worin ein Myom (Gebärmuttergeschwulst) seine Ursachen hat, ist nicht genau bekannt. Der gutartige Tumor der Gebärmutter (Uterus) entwickelt sich aus normalen Muskelzellen der Gebärmutter, die an einer bestimmten Stelle eine erhöhte Wachstumsneigung zeigen. Dabei könnte es sich um ein Freiwerden von Wachstumsenergie handeln, die der Körper normalerweise nur für die Schwangerschaft bereitstellt.

Bei der Entstehung der Gebärmuttergeschwulst scheinen genetische Faktoren (d.h. Veränderungen am Erbgut) eine Rolle zu spielen. Für erbliche Ursachen spricht zum Beispiel, dass Myome der Gebärmutter bei Frauen, deren Mütter schon betroffen waren, deutlich häufiger auftreten als bei Frauen, deren Mütter kein Myom hatten.

Ein Myom entsteht und wächst unter der Einwirkung von Östrogenen und ist demnach ein sogenannter hormonabhängiger Tumor. Vor der Pubertät kommen Myome deshalb nicht vor. Und während der Wechseljahre – genauer nach der letzten spontan von den Eierstöcken gesteuerten Menstruationsblutung (Menopause) – kommt das Wachstum einer Gebärmuttergeschwulst in der Regel zum Stillstand. Ein schon vorhandenes Myom kann jedoch aus bis jetzt unbekannten Ursachen ausnahmsweise auch nach der Menopause weiterwachsen.

Weiterlesen: Myom (Gebärmuttergeschwulst): Symptome

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