Startseite > Krankheiten > Myom (Gebärmuttergeschwulst) > Therapie
Forenexperte: Dirk Glöckner
Forum Gynäkologie
Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren
Stand: 18. Januar 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei einem Myom (Gebärmuttergeschwulst) kann die Therapie auch in einer Gebärmutterentfernung (= Hysterektomie) bestehen. Diese Operation kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn die Erhaltung der Gebärmutter (Uterus) nicht beabsichtigt oder nicht möglich ist. Die Hysterektomie kann auf verschiedene Weise erfolgen:
Wenn die operierten Frauen unter 50 Jahre sind, belässt der Operateur die Eierstöcke bei der Hysterektomie in der Regel als Hormonproduzenten, wenn sie unverändert sind. Dann kommt es nach der Myom-Therapie zwar weiterhin zu zyklischen Hormonschwankungen, die monatliche Regelblutung bleibt aber aus.
Auch Hormone sind bei einem Myom (Gebärmuttergeschwulst) zur Therapie geeignet. Die Hormontherapie kommt für Frauen infrage, bei denen der Eintritt der letzten spontan von den Eierstöcken gesteuerten Menstruationsblutung (sog. Menopause) bald zu erwarten ist, oder als Überbrückungstherapie vor einer Operation. Die Hormontherapie macht sich die Tatsache zunutze, dass Myome hormonabhängig wachsen: Da Östrogene das Wachstum dieser gutartigen Tumoren der Gebärmutter anregen, kann man durch Antiöstrogene und Gestagene ihre Schrumpfung mit einem geringeren Operationsrisiko erreichen. Außerdem ist es möglich, zu starke und verlängerte Regelblutungen mithilfe von Antiöstrogenen und Gestagenen zu behandeln. Die genaue Therapie erfolgt nach einem für jede betroffene Frau individuell festgelegten Schema.
Weiterlesen: Myom (Gebärmuttergeschwulst): Therapie – Myom-Embolisation
Von A wie Allergien bis Z wie Zahnerkrankungen – hier finden Sie alle Krankheiten nach Krankheitsgebieten sortiert. mehr ...
Im Themenspecial finden Betroffene und Angehörige Informationen zu modernen Therapieformen sowie zur aktuellen Krebsforschung. mehr ...
Wir erfüllen die afgis-Transparenzkriterien. Das afgis-Logo steht für hochwertige Gesundheits-informationen.
Wir befolgen den HONcode-Standard für vertrauensvolle Gesundheitsinformationen. Kontrollieren Sie dies hier.
Onmeda zählt zu den zertifizierten Gesundheitswebseiten nach den Medisuch-Kriterien.
© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.