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Myom: Therapie

(Stand: 27. April 2009)

Bei einem Myom (Gebärmuttergeschwulst) ist meist nur dann eine Therapie erforderlich, wenn es tatsächlich Beschwerden verursacht. Für die Behandlung der Myome standen bisher die Operation und eine Hormontherapie mit Antiöstrogenen zur Verfügung. Bei jüngeren Frauen mit behandlungsbedürftigem Myom wird stets versucht, die Gebärmutter (Uterus) zu erhalten, um eine zukünftige Schwangerschaft zu ermöglichen. Neuere nicht-operative Verfahren sind überdies die Myom-Embolisation und der MRT-gelenkte fokussierte Ultraschall.

Myom-Enukleation

Ein einzelnes Myom kann – abhängig von seiner Lage – so aus der Gebärmutter geschält werden, dass diese erhalten bleibt. Der operative Eingriff kann mithilfe einer Bauchspiegelung (laparoskopisch) oder einer Gebärmutterspiegelung (hysteroskopisch) durchgeführt werden. Ein solcher Eingriff wird als Myom-Enukleation bezeichnet. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Myom nach der Enukleation erneut auftritt (rezidiviert), beträgt etwa 15 Prozent.

Weiterlesen: Myom: Therapie – Hysterektomie

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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