Mycosis fungoides: Ursachen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (22. Dezember 2014)

Die Mycosis fungoides hat als Ursachen bösartige oder entartete T-Lymphozyten:

Lymphozyten sind eine Gruppe weißer Blutkörperchen, die sich aus zwei Untergruppen zusammensetzt: B-Lymphozyten und T-Lymphozyten. Alle spielen eine wichtige Rolle bei der Immunabwehr: Manche T-Lymphozyten beispielsweise regeln den Einsatz von Abwehrzellen und kontrollieren so die Immunreaktion; andere T-Lymphozyten wiederum wirken als eine Art Killerzellen, die von Viren befallene Körperzellen sowie Krebszellen erkennen und zerstören. Die Mycosis fungoides entsteht durch entartete T-Lymphozyten, die zunächst die Haut (lat. Cutis) befallen: Aus diesem Grund bezeichnet man die Krebserkrankung auch als kutanes T-Zell-Lymphom.

Warum die T-Lymphozyten entarten, ist unbekannt: Anders als bei anderen Non-Hodgkin-Lymphomen konnte man bei der Mycosis fungoides bisher noch nicht feststellen, dass bestimmte Virusinfektionen, ein gestörtes Immunsystem, Medikamente, ionisierende Strahlen oder erbliche Faktoren für ihre Entstehung eine Rolle spielen.


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