Mycosis fungoides: Symptome

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (22. Dezember 2014)

Die Mycosis fungoides verursacht Symptome, die anfangs wenig kennzeichnend sind. Zu Beginn der Krebserkrankung entstehen Hautveränderungen, die eher einer Schuppenflechte oder einem Ekzem (Juckflechte) ähnlich sind:

  • Auf der Haut – besonders an den Innenseiten von Oberarm und Oberschenkel – bilden sich trockene, gerötete und leicht schuppende oder verkrustete Flecken,
  • die oft mit einem ausgeprägten Juckreiz verbunden sind.

Typischerweise verändern sich diese ersten Mycosis-fungoides-Symptome eine Zeit lang kaum.

Da sich die Mycosis fungoides in der Regel langsam über Jahre hinweg entwickelt, kann sie jahrelang im Ekzemstadium verharren, bevor sie tiefere Hautschichten befällt. Als spätere Symptome verursacht der Krebs dann:

  • flach erhabene Herde (Plaques) und
  • kleine Knötchen.

Unbehandelt breiten sich diese Hautveränderungen auf die gesamte Haut aus, bis die Mycosis fungoides irgendwann größere pilzförmige Knoten bildet, die zur Geschwürbildung neigen.

Wenn nach langjährigem Verlauf die Lymphknoten befallen sind, kann sich die Mycosis fungoides über den Blutweg auch rasch auf andere Organe ausbreiten: Das können beispielsweise die Leber oder die Lunge sein.


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