Mycosis fungoides: Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (22. Dezember 2014)

Bei Verdacht auf eine Mycosis fungoides entnimmt der Arzt zur Diagnose eine Gewebeprobe aus einem veränderten Bereich der Haut, um sie unter dem Mikroskop zu untersuchen (sog. Biopsie). Die Krebserkrankung sicher zu diagnostizieren ist allerdings erst dann möglich, wenn der Tumor in tiefere Hautschichten vorgedrungen ist.

Dann kann ein Blutbild Hinweise auf die Mycosis fungoides liefern, weil infolge des Krebses die Zahl weißer Blutkörperchen (die man im Labor genauer unterscheiden kann) im Blut häufig leicht vergrößert ist. Zudem sind bei vielen Menschen mit Mycosis fungoides bestimmte Antikörper (Immunglobuline der Klasse E) im Blutserum deutlich erhöht.

Um die geeigneten Therapiemaßnahmen gegen die Mycosis fungoides festlegen zu können, bestimmt der Arzt bei der Diagnose das Krankheitsstadium anhand der vorliegenden Hautveränderungen. Man unterscheidet bei der Krebserkrankung die folgenden Stadien:

  • Stadium I (Ekzemstadium): Die Mycosis fungoides zeigt sich durch gerötete, schuppende Flecken. Lymphknoten sind nicht vergrößert.
  • Stadium II (Plaquestadium): Lymphknoten sind geschwollen, doch es finden sich keine Krebszellen. Die Haut kann flach erhabene Herde (Plaques) und Knötchen aufweisen.
  • Stadium III: Die Mycosis fungoides hat fast die gesamte Haut befallen. In den vergrößerten Lymphknoten sind noch keine Krebszellen nachzuweisen.
  • Stadium IV: Die Mycosis fungoides hat sich auf die Lymphknoten und über den Blutweg auf innere Organe ausgebreitet. Bis dieses späte Stadium erreicht ist, vergehen oft zehn und mehr Jahre.

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