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Muttermal (Naevus), Leberfleck

Muttermal (Naevus), Leberfleck: Vorbeugen

Stand: 24. Januar 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Einem Muttermal (Naevus) oder Leberfleck können Sie nur bedingt vorbeugen, denn die Neigung zu Pigmentflecken ist in den Genen festgeschrieben. Außerdem beeinflussen Hormone die Entwicklung von Naevi. Doch kann häufige und intensive UV-Bestrahlung das Vorkommen von "auffälligen", dysplastischen Leberflecken und das Risiko von Hautkrebs erhöhen. Sonnenbrände, insbesondere im Kindesalter, erhöhen das Risiko einer späteren Melanomentwicklung erheblich. Achten Sie deshalb immer auf ausreichenden Sonnenschutz – dadurch können Sie Leberflecken begrenzt vorbeugen. Besonders hellhäutige Menschen mit vielen Leberflecken sollten sich eher selten und keinesfalls ungeschützt der Sonne aussetzen.

Außerdem ist es wichtig, die Haut und vorhandene Leberflecken im Rahmen der Krebsvorsorge regelmäßig beobachten zu lassen und auf Auffälligkeiten in Form und Farbe, unscharfe Begrenzung und mögliche Veränderungen sowie Symptome wie Rötung, Jucken und Nässen zu achten. Verändert sich ein Leberfleck oder bilden sich neue auffällige Flecken, ist unabhängig von der Krebsvorsorge-Untersuchung ein Besuch des Hautarztes sinnvoll.

Besonders hellhäutige Menschen mit vielen Leberflecken sollten die Muttermale im Auge behalten und regelmäßig kontrollieren lassen, insbesondere wenn bei ihnen oder ihren Verwandten bereits ein oder mehrere dysplastische Naevi oder gar ein malignes Melanom diagnostiziert worden sind.

Weiterlesen: Muttermal (Naevus), Leberfleck: Weitere Informationen

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