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Muttermal (Naevus), Leberfleck
Muttermal (Naevus), LeberfleckMuttermal (Naevus), Leberfleck: SymptomeStand: 24. Januar 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Ein Muttermal (Naevus) oder Leberfleck ruft in der Regel keine Symptome hervor. Die Hautveränderungen können unterschiedlich ausgeprägt sein. Angeborene Leberflecken (Muttermale) zeigen sich in der Regel als braune Flecken unterschiedlicher Größe. Ein Muttermal erscheint zunächst flach, später häufig erhaben, mit warzig fühlbarer Oberfläche. Manche Muttermale sind behaart. Erworbene Leberflecken (Naevi) entwickeln sich über Jahre und Jahrzehnte und können daher in ihrem Escheinungsbild variieren und Veränderungen durchlaufen. Es finden sich auf dem menschlichen Körper viele verschiedene Ausführungen der Leberflecken, die sich in Form, Farbe und Größe unterscheiden. Zunächst zeigt sich zu Beginn für gewöhnlich ein brauner Fleck (Junktionsnaevus). Mit der Zeit wölbt er sich auf (Compoundnävus). Im Alter bilden sich Leberflecken oft soweit zurück, dass die Haut zwar noch etwas erhaben, jedoch nicht mehr gefärbt ist (dermaler Naevus). Man unterscheidet unterschiedliche Typen von erworbenen Leberflecken. Besonders wichtig ist es, normale von dysplastischen Naevi zu unterschieden. Gewöhnlich sind Leberflecken symmetrisch, glatt und scharf begrenzt, gleichmäßig gefärbt und nicht sehr groß (etwa fünf Millimeter). Bereits Kinder haben erworbene Naevi, mit zunehmendem Alter kommen sie immer häufiger vor. Erwachsene haben durchschnittlich 20 bis 30 Leberflecken.
Ruft ein Leberfleck oder Muttermal Symptome wie Juckreiz, Rötungen, Schmerzen, Blutungen oder anderen Auffälligkeiten hervor, sollten Sie die Hautveränderungen von Ihrem Hautarzt untersuchen lassen. Weiterlesen: Muttermal (Naevus), Leberfleck: Diagnose Das könnte Sie auch interessieren
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