Muskelzerrung: typische Symptome

Veröffentlicht von: Till von Bracht (04. April 2017)

Typisch für eine Muskelzerrung ist, dass sich die betroffene Muskulatur verhärtet und nach und nach zum Teil krampfartige Schmerzen auftreten. In vielen Fällen können Betroffene das Bein oder Arm nicht mehr schmerzfrei bewegen.

Das Besondere an einer Muskelzerrung: Die Schmerzen nehmen langsam und kontinuierlich zu. Das unterscheidet sie von Sportverletzungen wie dem Muskelfaserriss, der plötzlich und unvermittelt auftritt.

Am Anfang einer Muskelzerrung können Sie meist noch sämtliche Bewegungen ausführen. Im Laufe der Zeit funktioniert der betroffene Muskel jedoch nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr.

Eine Muskelzerrung beginnt mit Symptomen wie einem unangenehmen oder angespannten Gefühl im betroffenen Muskel, zum Beispiel im Oberschenkel.

Dieses Gefühl steigert sich bei einer Muskelzerrung im Laufe der Zeit

  • zu einem Ziehen im Muskel,
  • das schließlich in Schmerzen übergeht,
  • die mit Muskelkrämpfen einhergehen können.

Charakteristisch ist auch, dass Betroffene versuchen, die mit der Zerrung verbundene Spannung und Verhärtung des Muskels zu lösen, indem Sie die Muskulatur massieren oder ausschütteln. In der Regel bleiben die Maßnahmen jedoch erfolglos.

Im Gegensatz zu anderen Muskelverletzungen – wie zum Beispiel dem Muskelfaserriss – kommt es bei einer Muskelzerrung nicht zu Blutungen im Bereich des betroffenen Muskels. Das liegt daran, dass bei einer Muskelzerrung keine Schädigungen oder Risse an den Muskelfasern auftreten.