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Stand: 25. Februar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei Muskelverletzungen zielt die konservative Therapie darauf ab, das Muskelgewebe möglichst schnell abschwellen zu lassen und Blutergüsse abzubauen. Dazu empfiehlt es sich, die Extremität hochzulagern und kühlende Verbände anzulegen. Entzündungshemmende Medikamente können Ihre Beschwerden lindern.
Die gegen Muskelverletzungen eingesetzte konservative Therapie durch Ruhigstellung der Muskulatur und Tape-Verbände hat den Zweck, gerissene Muskelfasern soweit anzunähern, dass sie selbstständig wieder zusammenwachsen können. Später kommen Maßnahmen der physikalischen Behandlung wie Reizstrombehandlung und Lymphdrainage hinzu.
Bei Muskelverletzungen ist zur Therapie meist eine Operation notwendig, wenn der Muskelfaserriss größer als ein Drittel des Querschnitts des betroffenen Muskelstrangs ist. Dabei versucht der Chirurg, die gerissenen Muskelfasern wieder zusammenzunähen. Auch wenn bei Muskelverletzungen Blutergüsse auftreten, die so groß sind, dass der Körper sie nicht selbstständig abbauen kann, ist es ratsam, diese operativ zu entfernen.
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