Startseite > Krankheiten > Muskelverletzungen > Diagnose
Stand: 25. Februar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei Muskelverletzungen ergeben sich erste wichtige Hinweise für die Diagnose aus der Beschreibung des Hergangs, der zu der Verletzung geführt hat: So lässt sich schon bestimmen, ob eine Dehnungsverletzung (wie Muskelzerrung, Muskelfaserriss oder Muskelriss) oder eine Muskelprellung vorliegt.
Anschließend erfolgt zur Diagnose eine ärztliche Untersuchung: Bei Verdacht auf Muskelverletzungen infolge einer Dehnung ist nur so der Schweregrad feststellbar – also ob Muskeln lediglich gezerrt sind, einzelne Muskelfasern gerissen sind oder gar ein vollständiger Muskelstrang gerissen ist. Zunächst tastet der Arzt die von der Muskelverletzung betroffene Region ab und untersucht sie auf mögliche Dellen. Kleinere Dellen weisen auf einen Muskelfaserriss hin, größere und manchmal auch äußerlich sichtbare Einbuchtungen dagegen auf eine Ruptur, bei der ein vollständiger Muskelstrang gerissen ist.
Zur weiteren Diagnose kommt bei Muskelverletzungen eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) zum Einsatz: Sie liefert genauere Anhaltspunkte für das Ausmaß einer Muskelverletzung. Bei einer Muskelverletzung infolge von äußeren Gewalteinwirkungen (wie der Muskelprellung) sind neben der sonographischen Untersuchung der betroffenen Region unter Umständen zusätzlich Röntgenuntersuchungen erforderlich, um eine Verletzung der Knochen auszuschließen.
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