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Muskelfaserriss

Muskelfaserriss: Ursachen

Stand: 12. Mai 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Einem Muskelfaserriss liegt häufig falsches Verhalten beim Sport zugrunde. Als typische Ursachen gelten:

  • unzureichendes Aufwärmen,
  • mangelnde Fitness und
  • eine übermüdete Muskulatur.

Auch extreme Belastungen, wie wiederholte lange Sprints, können einen Muskelfaserriss auslösen.

Manche Erkrankungen, anatomische Besonderheiten und äußere Faktoren tragen dazu bei, dass ein Sportler sich verletzt: So begünstigen ein schlechter Allgemeinzustand, zum Beispiel bei einer Grippeerkrankung, und bestimmte orthopädische Erkrankungen (z.B. Fußfehlformen) eine Verletzung. Falsches Schuhwerk und schlechte Bodenverhältnisse erhöhen das Risiko ebenfalls.

Fußballer beim Schuss
Wer sich richtig vorbereitet, kann einem Muskelfaserriss vorbeugen.

Der Muskelfaserriss ensteht typischerweiese ohne ein direktes Trauma. Es wirkt, anders als bei einer Muskelprellung, keine Gewalt von außen auf den Muskel ein. Eine Sportart, bei der es besonders häufig zu einer schweren Muskelverletzung wie einem Muskelfaserriss kommt, ist der Kurzstreckensprint: Die Ursache hierfür ist, dass der Sportler die gesamte Muskulatur am Oberschenkel plötzlich anspannt und nachfolgend extrem belastet.

Auch bei anderen Sportarten, bei denen die Schnellkraft des Muskels gefordert ist und Beschleunigen und Abbremsen sich immer wieder abwechseln (Squash und andere Ballsportarten wie Fußball), besteht ein hohes Risiko für Muskelfaserrisse.

Weiterlesen: Muskelfaserriss: Symptome

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