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Muskeldystrophie

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(Stand: 15. Oktober 2008)

Die Muskeldystrophie ist eine Erbkrankheit, die zu einem fortschreitenden Schwund des Muskelgewebes führen. Dabei ist das für den Muskelstoffwechsel wichtige Protein Dystrophin entweder gar nicht oder nicht in ausreichendem Maße vorhanden.

Die beiden wichtigsten Formen sind die Muskeldystrophie vom Typ Duchenne und vom Typ Becker-Kiener. Bei ihnen setzt der Muskelschwund an der Beckengürtel- und Oberschenkelmuskulatur ein. Während die Muskeldystrophie vom Typ Duchenne schon im Kleinkindalter beginnt, rasch voranschreitet und im jungen Erwachsenenalter immer zum Tode führt, verläuft die Muskeldystrophie von Typ Becker-Kiener günstiger.

Muskeldystrophien werden anhand von Laborparametern, dem Elektromyogramm, einer Muskelbiopsie oder zunehmend auch durch Gentests diagnostiziert. Eine ursächliche Therapie ist bisher nicht möglich. Der Krankheitsverlauf lässt sich durch Krankengymnastik und Medikamente lediglich verzögern.

Weiterlesen: Muskeldystrophie: Definition

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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