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Mundgeruch (Halitosis, Foetor ex ore)ForumZahnmedizin
Forenexperte: Dr. med. dent. Peter Schmitz-Hüser
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Mundgeruch (Halitosis, Foetor ex ore)Mundgeruch (Halitosis, Foetor ex ore): TherapieStand: 27. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei Mundgeruch (Halitosis, Foetor ex ore) richtet sich die Therapie nach dem Auslöser der Beschwerden. Viele Fälle von Mundgeruch sind auf eine erhöhte Bakterienzahl im Mundraum zurückzuführen. Eine umfassende Zahnsanierung bildet dabei die notwendige Grundlage der Mundgeruch-Therapie. Zudem behandelt der Zahnarzt die gegebenenfalls vorliegenden Erkrankungen des Zahnhalteapparats (Parodontopathie-Behandlung). Eine intensive Aufklärung über die richtige Mundhygiene stellt einen wichtigen Therapieschwerpunkt bei Mundgeruch dar: Die sorgfältige und regelmäßige Mundpflege durch Zahnbürste, Zahnseide und Zungenschaber trägt maßgeblich dazu bei, Mundgeruch dauerhaft zu beseitigen. Zusätzlich kann man antibakterielle Mundspülungen verwenden werden, um Teile der Bakterien zu eliminieren. Es gibt gegen Mundgeruch außerdem verschiedene Hausmittel. Dazu gehören zum Beispiel das Kauen von Ingwerwurzeln oder Petersilie. Ob bei Mundgeruch Hausmittel wirklich wirken, ist bislang aber nicht erwiesen. Eine verstärkte Speichelproduktion vermindert den unangenehmen Geruch bei Foetor ex ore, sodass ein vermehrter Speichelfluss gefördert werden sollte. Dieser kann beispielsweise durch das Kauen zuckerfreier Kaugummis oder Äpfel angeregt werden. Zudem sind feste Nahrungsmittel wie Schwarzbrot, die reichlich gekaut werden müssen, geeignet. Besonders geruchsintensive Speisen sollten Betroffene meiden. Falls eine bestimmte Erkrankung die Ursache des Mundgeruchs ist, muss diese behandelt werden. Ist zum Beispiel eine eitrige Bronchitis für den Mundgeruch verantwortlich, bildet sich dieser in der Regel zurück, wenn die Bronchitis abgeklungen ist. Liegt eine sogenannte essenzielle Halitosis vor, bei welcher übel riechende Fettsäuren für den Mundgeruch verantwortlich sind, besteht die Mundgeruch-Therapie in der Regel aus einer fettarmen Diät mit speziellen Vorgaben. Zudem wird angestrebt, mithilfe des Zweifachzuckers Laktulose und gegebenenfalls Antibiotika die Darmflora zu verändern. Mundwasser ohne antibakterielle Wirkstoffe wie etwa Chlorhexidin, Pastillen oder zuckerfreie Kaugummis können den unangenehmen Geruch zwar kurzzeitig überdecken, sie bekämpfen jedoch nicht die Ursache des Mundgeruchs. Antibakterielle Wirkstoffe sollten dagegen nicht dauerhaft verwendet werden. Daher können Mundwasser die Mundgeruch-Therapie nur unterstützen. Weiterlesen: Mundgeruch (Halitosis, Foetor ex ore): Verlauf Das könnte Sie auch interessieren
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