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Mumps (Parotitis epidemica)

Mumps (Parotitis epidemica): Verlauf

Stand: 31. Januar 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Prognose

Im Allgemeinen ist bei einer Infektion mit Mumps (Parotitis epidemica) die Prognose gut – das heißt die Erkrankung nimmt einen Verlauf ohne Komplikationen. Die Symptome sind nach ein bis zwei Wochen verschwunden. In vielen Fällen entwickelt sich eine Hirnhautentzündung Meningitis, die aber neben der Mumps-Infektion meist unbemerkt verläuft und praktisch immer eine gute Prognose hat.

Komplikationen

Bei Mumps sind Komplikationen eher selten. Manchmal kann eine durch Mumps verursachte Hirnhautentzündung (Meningitis) in Verbindung mit einer Entzündung des Innenohrs eine Schwerhörigkeit verursachen. Außerdem können neben der Ohrspeicheldrüse auch andere Drüsen betroffen sein – typisch ist eine Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis). Bei Männern treten durch Mumps mitunter geschlechtsspezifische Komplikationen wie eine Hoden- oder Nebenhodenentzündung auf. Diese führen in einigen Fällen zu Unfruchtbarkeit (Sterilität).

Erkranken Schwangere an Mumps, kann die Krankheit vor allem in den ersten drei Monaten zu einer Fehlgeburt führen. Missbildungen des Ungeborenen oder Frühgeburten sind nicht bekannt.

Weiterlesen: Mumps (Parotitis epidemica): Vorbeugen

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