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Mumps (Parotitis epidemica)Mumps (Parotitis epidemica): SymptomeStand: 31. Januar 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Etwa 30 bis 40 Prozent der Mumps-Infektionen (Parotitis epidemica) lösen keine Symptome aus. Verursacht die Kinderkrankheit Beschwerden, sind Fieber und eine Schwellung der Ohrspeicheldrüsen häufige Krankheitsanzeichen. Im Anfangsstadium verursacht Mumps Symptome wie Appetitlosigkeit, Unwohlsein und eventuell Kopf- und Gliederschmerzen. Nach ein bis zwei Tagen tritt eine schmerzhafte Schwellung der Ohrspeicheldrüse (Parotitis) auf und es entstehen die charakteristischen "Hamsterbacken" mit einer Anhebung des Ohrläppchens. In 20 Prozent aller Fälle tritt diese Schwellung nur einseitig auf und die zweite Seite schwillt erst nach weiteren zwei bis drei Tagen an. In manchen Fällen schwellen auch andere Speicheldrüsen und die örtlichen Lymphknoten an. Kauen und Kopfbewegungen sind schmerzhaft. Allgemein nimmt bei Mumps die Stärke der einzelnen Symptome mit dem Alter zu. Mumps kann verschiedene Symptome hervorrufen und andere Erkrankungen auslösen. Die wichtigste ist eine Entzündung der Hirnhaut, die sogenannte Meningitis. Stärkere Kopfschmerzen können ein Hinweis darauf sein. Bei Männern kann begleitend eine Hodenentzündung (Orchitis) auftreten. Im Kindesalter kommt eine Hodenentzündung in der Regel nicht vor, sondern erst nach der Pubertät oder bei schwerer verlaufenden Infektionen im Erwachsenenalter. Weiterlesen: Mumps (Parotitis epidemica): Diagnose Das könnte Sie auch interessieren
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