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Stand: 27. Mai 2009Autor: Onmeda-Redaktion
Es sind nicht allein die Medikamente, welche bei multipler Sklerose (MS) helfen. Um die Selbstständigkeit und Beweglichkeit zu erhalten, sind weitere, nicht-medikamentöse Therapien eine wertvolle Stütze.
Mit Physiotherapie und krankengymnastischen Übungen lassen sich Einschränkungen der Körperfunktionen ausgleichen und vorhandene Fähigkeiten trainieren. Mit einer aktiven physikalischen Therapie nach dem Konzept von Voijta oder Bobath lassen sich Bewegungsimpulse spüren und die Körperhaltung sowie das Gleichgewicht verbessern. Bei Übungen im Wasser fallen die Bewegungen allgemein leichter. Versteifte (spastische) Muskeln können auch durch Eispackungen oder kalte Kompressen gelockert werden. Sport und Entspannungstraining (z.B. Autogenes Training) gehören ebenfalls zu einer Ganzheitstherapie bei multipler Sklerose. Nicht zuletzt entscheiden auch die Ernährung und das soziale Umfeld, ob sich MS-Betroffene wohl fühlen und gut mit ihrer Krankheit leben können.
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