Morbus Wilson (Kupferspeicherkrankheit): Symptome

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel (04. Januar 2016)

Morbus Wilson (Kupferspeicherkrankheit) kann sich durch ganz verschiedene, teilweise eher allgemeine Symptome bemerkbar machen. Welche Symptome auftreten, hängt davon ab, welche Körperbereiche von der Kupferüberladung betroffen sind (z.B. Leber, Gehirn, Augen, Nieren, ...) und wie weit die Erkrankung bereits fortgeschritten ist.

Mögliche Beschwerden bei Morbus Wilson sind zum Beispiel:

Man sieht den bei Morbus Wilson typischen Kayser-Fleischer-Kornealring.

Kayser-Fleischer-Kornealring bei Morbus Wilson (Quelle: Wikimedia Commons, Herbert L. Fred, MD, Hendrik A. van Dijk, CC-BY-3.0)

Morbus Wilson macht sich etwa im Alter von 5 bis 45 Jahren das erste Mal durch Symptome bemerkbar, am häufigsten jedoch im Alter von 13 bis 24 Jahren.

Morbus Wilson geht immer mit Leberschäden einher – diese treten bereits bei sehr jungen Patienten auf. Erste neurologische Beschwerden zeigen sich meist nach dem 10. Lebensjahr. Neurologische Probleme stehen bei etwa 4 von 10 Betroffenen im Vordergrund der Erkrankung.


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