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Morbus Sudeck (Sudeck-Krankheit)

Medikamentöse Therapie

Stand: 29. August 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Der bei Morbus Sudeck (Sudeck-Krankheit) typische, über Wochen und Monate bestehende Dauerschmerz belastet die Seele (Psyche). Dies birgt die Gefahr, dass der Schmerz langwierig (chronisch) verläuft. Daher erfolgt bei Morbus Sudeck eine medikamentöse Therapie, um den Kreislauf durch Schmerzmittel zunächst zu unterbrechen. Welche Medikamente bei dieser Behandlung zum Einsatz kommen, richtet sich nach der Art des Schmerzes:

  • Gegen Dauerschmerz in Zusammenhang mit Entzündung helfen nicht-steroidale Antirheumatika.
  • Bei Dauerschmerz ohne Entzündung bekommen Sie synthetische Morphinderivate wie Tramadol.
  • Gegen Dauerschmerz und Schlafstörungen kommen Antidepressiva zum Einsatz.
  • Sehr starke Schmerzen, die auf andere Mittel nicht ansprechen, lassen sich durch Opioide behandeln.
  • Bei Schmerzen, die durch eine Störung des Sympathikus (= ein Teil des nicht vom Willen beeinflussbaren Nervensystems) bedingt sind, helfen Ihnen Clonidin-Pflaster, die eine Hemmung des sympathischen Nervensystems bewirken.
  • Gegen Muskelkrämpfe erhalten Sie Clonazepam (krampflösendes Mittel) oder Baclofen (muskelentspannendes Mittel).

Weiterlesen: Morbus Sudeck (Sudeck-Krankheit): Verlauf

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