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Morbus Scheuermann (Scheuermann-Krankheit)

Endogene Faktoren

Stand: 31. März 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Für Morbus Scheuermann (Scheuermann-Krankheit) kommen als Ursachen verschiedene innere (endogene) Faktoren infrage. Zu den wichtigsten inneren Einflüssen bei der Entstehung der Wirbelsäulenerkrankung gehören erblich bedingte Veränderungen sowie kollagene Stoffwechselstörungen. Kollagen ist ein Eiweiß, das unter anderem in Knochen, Knorpeln und Sehnen vorkommt. Da der Morbus Scheuermann bevorzugt in der Pubertät auftritt, scheinen hormonelle Veränderungen ebenfalls eine Rolle zu spielen.

Exogene Faktoren

Unter den einem Morbus Scheuermann (Scheuermann-Krankheit) zugrunde liegenden Ursachen spielen äußere (exogene) Faktoren eine wichtige Rolle: Vor allem äußere Einflüsse wie starke mechanische Beanspruchungen der Wirbelsäule bei Leistungssportlern, etwa bei Turnern, sowie einseitige Be- beziehungsweise Überlastungen können die Entstehung eines Morbus Scheuermann fördern. Außerdem begünstigt eine falsche Körperhaltung bei Kindern die Entstehung der Scheuermann-Krankheit.

Weiterlesen: Morbus Scheuermann (Scheuermann-Krankheit): Symptome

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