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Morbus Scheuermann (Scheuermann-Krankheit)

Morbus Scheuermann (Scheuermann-Krankheit): Diagnose

Stand: 31. März 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Beim Morbus Scheuermann (Scheuermann-Krankheit) erfolgt die Diagnose anhand einer Röntgenuntersuchung der Wirbelsäule. Der Verdacht auf ein mögliches Vorliegen der Scheuermann-Krankheit ergibt sich zum Beispiel bei einem Rundrücken oder durch scheinbar grundlose starke Rückenschmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule bei Jugendlichen.

Einen ersten Hinweis auf einen Morbus Scheuermann kann eine einfache Untersuchung, der sogenannte Rutschtest, bieten: Dazu knien sich die Betroffenen auf den Boden und rutschen mit den Händen so weit nach vorn, bis Arme und Wirbelsäule eine Gerade bilden. Liegt bereits ein Rundrücken vor, kann keine gerade Linie entstehen. Die endgültige Diagnose der Scheuermann-Krankheit gelingt anhand einer seitlichen Röntgenaufnahme der Wirbelsäule. Hierauf ist typischerweise Folgendes erkennbar:

  • unregelmäßig begrenzte Grund- und Deckplatten der Wirbelkörper
  • Keilwirbel
  • Einbrüche von Bandscheibengewebe in die Wirbelkörper, sogenannte Schmorl-Knötchen
  • Verschmälerung der Zwischenwirbelräume

Weiterlesen: Morbus Scheuermann (Scheuermann-Krankheit): Therapie

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