Morbus Scheuermann (Scheuermann-Krankheit): Diagnose

Veröffentlicht von: Till von Bracht (28. April 2016)

Viele Jugendliche entwickelt aufgrund ihrer Haltungsschwäche einen leichten Rundrücken – ein krankhafter Morbus Scheuermann liegt deswegen aber noch nicht vor. Um einen Morbus Scheuermann sicher feststellen zu können, ist eine Röntgenuntersuchung der Wirbelsäule nötig.

Einen ersten Hinweis auf die Scheuermann-Krankheit kann bereits eine einfache Untersuchung – der sogenannte Rutschtest – bieten: Dazu kniet man auf den Boden und rutscht mit den Händen so weit nach vorn, bis Arme und Wirbelsäule eine Gerade bilden. Liegt bereits ein Rundrücken vor, kann keine gerade Linie entstehen. Die endgültige Morbus-Scheuermann-Diagnose erfolgt anhand einer seitlichen Röntgenaufnahme der Wirbelsäule.

Auf dem Röntgenbild ist beim Morbus Scheuermann typischerweise Folgendes zu erkennen:

  • unregelmäßig begrenzte Grund- und Deckplatten der Wirbelkörper
  • Keilwirbel
  • Einbrüche von Bandscheibengewebe in die Wirbelkörper, sogenannte Schmorl-Knötchen
  • Verschmälerung der Zwischenwirbelräume

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