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Morbus Osler

Morbus Osler: Diagnose

Stand: 28. Dezember 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei Morbus Osler gelingt die Diagnose in den meisten Fällen anhand der vorliegenden Symptome. Zu den typischen Anzeichen für die erbliche Blutgefäßerkrankung gehören:

Des Weiteren kann die Krankengeschichte der Betroffenen (sog. Anamnese) wichtige Hinweise für die Diagnose von Morbus Osler liefern. Hierbei ist besonders bedeutend, ob die Blutungen wiederholt und ohne erkennbaren Grund auftreten oder ob Familienangehörige ebenfalls Symptome der Gefäßerkrankung zeigen. Bei häufig wiederkehrenden Blutungen kann die Blutuntersuchung Aufschluss über eine mögliche Blutarmut (Anämie) geben.

Besteht ein Verdacht auf Morbus Osler, kann der Arzt durch bildgebende Diagnostik (wie Ultraschall, Computertomographie, Endoskopie) feststellen, ob innere Organe beteiligt sind: So sind bei Morbus Osler zum Beispiel arterio-venöse Missbildungen der Lunge, des Gehirns oder des Magen-Darm-Trakts vorliegen.

Um die Morbus-Osler-Diagnose zu sichern, besteht die Möglichkeit, die für die Erkrankheit verantwortlichen Veränderungen am Erbgut nachzuweisen: Für diesen Nachweis entnimmt der Arzt Blutproben, die er molekulargenetisch untersuchen lässt.

Weiterlesen: Morbus Osler: Therapie

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