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Morbus Hodgkin (Hodgkin-Lymphom)ForumKrebs- erkrankungen
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Morbus Hodgkin (Hodgkin-Lymphom)Stand: 28. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Morbus Hodgkin (auch Hodgkin-Lymphom oder Lymphogranulomatose genannt) ist eine bestimmte Krebserkrankung, die meist zuerst die Lymphknoten im Hals- und Nackenbereich befällt. Im Vergleich zu anderen Krebsarten ist der Morbus Hodgkin selten: In Deutschland macht er etwa 0,4 Prozent aller neuen Krebsfälle aus. Morbus Hodgkin (Hodgkin-Lymphom) gehört – wie das Non-Hodgkin-Lymphom – zur Gruppe der bösartigen (malignen) Lymphome. Ein malignes Lymphom ist ein bösartiger Tumor, der aus Zellen des lymphatischen Gewebes (Lymphozyten) entstanden ist. Das lymphatische System ist Teil des Immunsystems – zu den sogenannten lymphatischen Organen zählen zum Beispiel die Lymphknoten, die Milz und die Mandeln. Wenn – nicht ganz korrekt – von Lymphdrüsenkrebs oder Lymphknotenkrebs die Rede ist, sind bösartige Lymphome wie Morbus Hodgkin gemeint. Warum ein Hodgkin-Lymphom entsteht, ist noch ungeklärt; unter anderem können möglicherweise Virusinfektionen das Auftreten des Morbus Hodgkin fördern. Wichtigstes Anzeichen für das Hodgkin-Lymphom sind schmerzlos geschwollene Lymphknoten, besonders im Halsbereich. Daneben kann ein Morbus Hodgkin allgemeine Symptome auslösen, zum Beispiel:
Wenn sich der Morbus Hodgkin im weiteren Verlauf auf nicht-lymphatische Organe (z.B. Leber, Knochen) ausbreitet, können weitere Symptome auftreten – zum Beispiel Lebervergrößerung, Knochenbrüche oder Lähmungserscheinungen. Bei Verdacht auf einen Morbus Hodgkin entnimmt der Arzt zur Diagnose eine Gewebeprobe aus einem vergrößerten Lymphknoten (Biopsie). Um die Ausbreitung des Tumors zu bestimmen und vor Behandlungsbeginn die Organfunktionen zu prüfen, kommen weitere Untersuchungen zum Einsatz. Die gegen Morbus Hodgkin eingesetzte Therapie besteht meistens in jedem Stadium in einer Kombination aus Chemotherapie und Bestrahlung. Ihr Ziel ist es, das vom Morbus Hodgkin befallene Gewebe zu zerstören. Dabei sind die Heilungschancen hoch: Die Prognose ist beim Hodgkin-Lymphom im Gegensatz zu vielen anderen bösartigen Erkrankungen günstig. Auch in fortgeschrittenen Stadien und wenn ein Morbus Hodgkin erneut auftritt (d.h. ein Rezidiv bildet), ist noch eine Heilung möglich. Unbehandelt verläuft der Morbus Hodgkin jedoch tödlich. Weiterlesen: Morbus Hodgkin (Hodgkin-Lymphom): Definition Das könnte Sie auch interessieren
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