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Morbus Hodgkin (Hodgkin-Lymphom): Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (22. April 2013)

Gegen Morbus Hodgkin (Hodgkin-Lymphom) stehen zur Therapie eine Chemotherapie und eine Strahlentherapie (Radiotherapie) zur Verfügung. Wie die Behandlung im Einzelfall genau aussieht, hängt in erster Linie vom Stadium des Morbus Hodgkin ab.

Das Ziel der Morbus-Hodgkin-Therapie besteht immer darin, das befallene Gewebe zu zerstören und so die Krebserkrankung zu heilen. Die kombinierte Behandlung aus Chemo- und Strahlentherapie verspricht in allen Stadien des Morbus Hodgkin hohe Heilungschancen.

Da das Hodgkin-Lymphom eine Systemerkrankung ist (sich also auf ein ganzes Organsystem auswirkt), kann man es nicht operativ behandeln. Eine Operation kommt zur Morbus-Hodgkin-Therapie nur dann in Betracht, wenn Lymphome so groß sind, dass sie Nachbarstrukturen (z.B. die Luftröhre) in ihrer Funktion beeinträchtigen.

Strahlentherapie

Bei Morbus Hodgkin (Hodgkin-Lymphom) besteht die Therapie selten nur aus einer Strahlentherapie (Radiotherapie) – meist kommt die Bestrahlung zusammen mit oder nach Abschluss der Chemotherapie zum Einsatz.

Die Morbus-Hodgkin-Therapie durch Bestrahlung zielt darauf ab, das Tumorgewebe zu zerstören: Röntgenstrahlung in bestimmter Dosierung verursacht Zellschäden, von denen sich gesunde Zellen schneller erholen können, da sie über bessere Reparaturmechanismen verfügen. Tumorzellen, die primitiver und anfälliger sind, sterben ab. Zur Planung der Strahlentherapie gegen ein Hodgkin-Lymphom gehören folgende Punkte:

  • das Zielvolumen definieren
  • die Bestrahlungsfelder und -technik wählen
  • die Dosierung und Fraktionierung (Einteilung der Bestrahlung in Einzelportionen) bestimmen





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