Morbus Gaucher: Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (05. August 2015)

Bei Morbus Gaucher lässt sich der Verlauf in vielen Fällen durch eine frühzeitige und angemessene Behandlung sehr gut beeinflussen: Besonders die nicht-neuronopathische Verlaufsform der Erbkrankheit, bei der keine Schäden an Gehirn und Rückenmark auftreten, verbessert sich durch die Behandlung deutlich. Und auch die chronisch-neuronopathische Form verläuft – richtig behandelt – häufig deutlich milder. Entsprechend ist die Lebenserwartung der Betroffenen stark gestiegen. Es ist allerdings nicht möglich, das Gaucher-Syndrom ursächlich zu heilen.

Ein schwer verlaufender, akut neuronopathischer Morbus Gaucher hat dagegen auch unter einer Enzymersatztherapie eine schlechte Prognose: Die Krankheit schreitet schnell fort und endet oft bereits im Kleinkindalter mit dem Tod.


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