Morbus Fabry (Fabry-Syndrom): Vorbeugen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (12. Januar 2016)

Einem Morbus Fabry (Fabry-Syndrom) können Sie nicht vorbeugen, da die Stoffwechselstörung erblich bedingt ist: Wer das entsprechende Erbmerkmal in sich trägt, hat einen mehr oder weniger ausgeprägten Mangel am Enzym Alpha-Galaktosidase A, was sich bei Männern schon im Kindesalter zu praktisch 100 Prozent zeigt. Frauen mit dem Erbmerkmal entwickeln seltener Symptome der Erbkrankheit – und wenn, dann oft später und weniger ausgeprägt.

Allerdings kann eine so früh wie möglich einsetzende Enzymersatztherapie verhindern, dass der Morbus Fabry fortschreitet – und somit größeren Schäden an den Organen vorbeugen. Damit dies gelingt, gilt es vor allem, die Erbkrankheit frühzeitig zu erkennen: Mithilfe der Pränataldiagnostik ist es möglich, das Fabry-Syndrom bereits in der 15. Schwangerschaftswoche sicher zu diagnostizieren.

Außerdem ist bei einem bestehenden Morbus Fabry eine gesunde Lebensweise empfehlenswert, um Symptomen (wie Schmerzattacken) vorzubeugen. Das bedeutet:


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