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Morbus Fabry (Fabry-Syndrom)

Morbus Fabry (Fabry-Syndrom): Verlauf

Stand: 30. November 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Morbus Fabry (Fabry-Syndrom) zeigt in der Regel einen fortschreitenden Verlauf: Während die ersten im Kindesalter auftretenden Anzeichen der Stoffwechselerkrankung allgemeiner Natur sind, treten im weiteren Verlauf und mit zunehmendem Alter Beschwerden in den Vordergrund, die die Nieren, das Herz und das Gehirn betreffen. Es sind aber auch mildere Verläufe möglich, bei denen die Auswirkungen von Morbus Fabry auf einzelne Organe begrenzt bleiben. Bei Frauen setzt die Erbkrankheit im Allgemeinen später ein und verläuft nicht so ausgeprägt wie bei Männern.

Durch eine frühzeitige Diagnose und schnelle anschließende Enzymersatztherapie lässt sich der Verlauf von Morbus Fabry positiv beeinflussen: Diese Therapie führt im Allgemeinen zu einer deutlichen Verbesserung der vorliegenden Beschwerden; bei rechtzeitigem Beginn der Behandlung lassen sich größere Schäden an den Organen verhindern. Unbehandelt ist die Lebensqualität bei Morbus Fabry erheblich beeinträchtigt; die durchschnittliche Lebenserwartung verkürzt sich dann auf 40 bis 50 Jahre.

Weiterlesen: Morbus Fabry (Fabry-Syndrom): Vorbeugen

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