Morbus Dupuytren (Dupuytren-Kontraktur): Diagnose

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel (05. Januar 2017)

Zur Diagnose von Morbus Dupuytren (Dupuytren-Kontraktur) untersucht der Arzt die Hände des Betroffenen. Folgende Befunde sprechen für einen Morbus Dupuytren:

  • In der Handfläche lassen sich bindegewebige Stränge und/oder Knötchen ertasten.
  • Einzelne oder mehrere Finger lassen sich nicht gerade strecken und sind zur Handinnenfläche hin gekrümmt.
  • Die Streckseite (Außenseite) von Zeige-, Mittel-, Ring- und/oder kleinem Finger ist verdickt (sog. Fingerknöchelpolster).

Andere Ursachen für die eingeschränkte Beweglichkeit müssen ausgeschlossen werden. So kann eine Röntgenuntersuchung zum Beispiel Aufschluss darüber geben, ob es sich möglicherweise nicht um eine Dupuytren-Kontraktur handelt, sondern vielleicht ein Verschleiß mehrerer Gelenke (sog. Polyarthrose) vorliegt.


Wie steht es um Ihre Gesundheit?



Apotheken-Notdienst