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Morbus Bechterew (bechterewsche Krankheit, Spondylitis ankylosans)
Morbus Bechterew (bechterewsche Krankheit, Spondylitis ankylosans)Morbus Bechterew (bechterewsche Krankheit, Spondylitis ankylosans): TherapieStand: 15. November 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei Morbus Bechterew (bechterewsche Krankheit, Spondylitis ankylosans) zielt die Therapie in erster Linie darauf ab, den Schmerz zu bekämpfen und die Beweglichkeit der Wirbelsäule zu erhalten. Das wichtigste Mittel zur Behandlung von Morbus Bechterew ist eine regelmäßige Krankengymnastik (Physiotherapie). Am besten führen Sie die Übungen mehrmals pro Woche unter Anleitung und täglich zu Hause aus. Eventuell sind stationäre Behandlungen der entzündlich-rheumatischen Erkrankung in Rheumakliniken sehr hilfreich. An zweiter Stelle stehen bei der Morbus-Bechterew-Therapie Medikamente: Als Schmerztherapie sind sogenannte nicht-steriodale Antirheumatika (NSAR, z.B. Diclofenac, Indometacin usw.) und Kortisonpräparate (Glukokortikoide wie Prednison) geeignet. Daneben kommen sogenannte Basismedikamente zum Einsatz, die den Verlauf der Spondylitis ankylosans beeinflussen: Sulfasalazin oder Methotrexat. Wenn Sie eine sehr aktive Form von Morbus Bechterew haben, hilft Ihnen darüber hinaus eine medikamentöse Therapie mit Mitteln, die den entzündungsfördernden Botenstoff TNF-alpha (Tumor-Nekrose-Faktor alpha) hemmen. Diese relativ neue Gruppe biologischer Hemmstoffe kann die Krankheitsaktivität mindern und so verzögern oder verhindern, dass die bechterewsche Krankheit fortschreitet. Eine Operation ist eher selten Bestandteil der Morbus-Bechterew-Therapie. Wenn allerdings Ihr Hüftgelenk vom Morbus Bechterew mitbetroffen ist, benötigen Sie möglicherweise irgendwann als Gelenksersatz ein künstliches Hüftgelenk. Weiterlesen: Morbus Bechterew (bechterewsche Krankheit, Spondylitis ankylosans): Verlauf Das könnte Sie auch interessieren
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