|
Sie befinden sich hier:
Startseite > Krankheiten > Morbus Bechterew (bechterewsche Krankheit, Spondylitis ankylosans) > Diagnose
Morbus Bechterew (bechterewsche Krankheit, Spondylitis ankylosans)
Morbus Bechterew (bechterewsche Krankheit, Spondylitis ankylosans)Morbus Bechterew (bechterewsche Krankheit, Spondylitis ankylosans): DiagnoseStand: 15. November 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Der bei Morbus Bechterew (bechterewsche Krankheit, Spondylitis ankylosans) typische entzündliche Kreuzschmerz ist der erste Anhaltspunkt für die Diagnose. Zusätzliche Symptome, wie beispielsweise Entzündungen der vorderen Augenkammer und der Regenbogenhaut, unterstützen den Verdacht auf Morbus Bechterew. Zur Diagnose von Morbus Bechterew ist es vor allem wichtig, eine Entzündung der Iliosakralgelenke zwischen Kreuzbein und Becken (eine sog. Sakroiliitis) nachzuweisen. Dazu testet der Arzt das sogenannte menellsche Zeichen, das auf entzündete Iliosakralgelenke hinweist. Bei diesem Test hält er das Kreuzbein mit der Handfläche fest und bewegt das Becken durch Überstreckung gegenüber dem Kreuzbein im Iliosakralgelenk. Das Zeichen ist positiv, wenn die Bewegung im Iliosakralgelenk schmerzhaft ist. Eine Einsteifung der Wirbelsäule oder sogar die Verkrümmung nach vorne sind spät auftretende Anzeichen für den Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans bzw. ankylosierende Spondylitis: "ankylosans" = versteifend). Eine steife oder krumme Wirbelsäule kann aber auch bei anderen Wirbelsäulenerkrankungen vorkommen, weshalb diese bei der Morbus-Bechterew-Diagnose auszuschließen sind. Weiterlesen: Morbus Bechterew (bechterewsche Krankheit, Spondylitis ankylosans): Diagnose – Röntgenuntersuchung Das könnte Sie auch interessieren
Orthopädische ErkrankungenErfahren Sie im Überblick mehr über orthopädische Erkrankungen und wie sie behandelt werden! mehr ... Weitere Themen:
Disclaimer:© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten. |