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Mittelohrentzündung (Otitis media)ForumHNO
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Mittelohrentzündung (Otitis media)Stand: 25. Februar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Eine Mittelohrentzündung (Otitis media) ist eine akute Erkrankung des Ohrs, die meist durch Bakterien, aber auch durch Viren ausgelöst wird. Am häufigsten tritt sie bei Kindern im Säuglings- und Kleinkindalter auf. Die Symptome einer Otitis media sind Ohrenschmerzen, Hörminderung, Fieber und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Im Verlauf der Mittelohrentzündung kann das Trommelfell des Ohrs einreißen (Perforation), wodurch die Schmerzen plötzlich nachlassen. Eiter entleert sich dann über den Gehörgang nach außen. Wenn sich die Entzündung in den angrenzenden Knochen, den sogenannten Warzenfortsatz (Mastoid), ausbreitet, kann eine Mastoiditis entstehen. In solchen Fällen müssen häufig die entzündeten Stellen mittels eines operativen Eingriffs aus dem Knochen entfernt werden. Auch eine chronische Mittelohrentzündung kann die Folge der Perforation sein. Die Behandlung der akuten Mittelohrentzündung erfolgt häufig über Antibiotika (vor allem bei Kindern unter zwei Jahren), abschwellende Nasentropfen, Schmerzmittel und Wärmezufuhr direkt am Ohr (z.B. durch Rotlicht). Diese Maßnahmen führen in der Regel innerhalb weniger Tage dazu, dass die Beschwerden der Otitis media abklingen. Die Prognose der Mittelohrentzündung ist in der Regel gut – bleibende Schäden kommen nur selten vor. Vielmehr heilt die Otitis media meist folgenlos ab. Weiterlesen: Mittelohrentzündung (Otitis media): Definition Das könnte Sie auch interessieren
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