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Mittelohrentzündung (Otitis media)

Mittelohrentzündung (Otitis media): Diagnose

Stand: 25. Februar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Eine Mittelohrentzündung erfordert die genaue Diagnose durch einen Arzt. Der Verdacht auf eine Mittelohrentzündung (Otitis media) ergibt sich bereits durch die typischen Beschwerden. Der Hals-Nasen-Ohren-Arzt (HNO-Arzt) bestätigt die Diagnose mithilfe einer Ohrenspiegelung (Otoskopie), bei welcher er das Trommelfell durch einen Ohrtrichter begutachtet.

Ein gesundes Trommelfell ist grau, spiegelnd und leicht durchscheinend. Es hat eine glatte Oberfläche und ist gut beweglich. Entdeckt der HNO-Arzt im Rahmen der Otoskopie Anzeichen einer Entzündung, deutet dies auf eine Mittelohrentzündung hin. Die Diagnose ist sicher, wenn sich typische Zeichen für eine Entzündung zeigen, etwa eine Rötung und ein vorgewölbtes Trommelfell. Das Trommelfell kann außerdem verdickt sein oder Blasen bilden. Manchmal ist auch ein Loch im Trommelfell (Perforationsstelle) mit austretender Flüssigkeit zu erkennen. Bei einer Mittelohrentzündung prüft der Arzt zur Diagnose manchmal zusätzlich die Eigenschaften von Trommelfell und Mittelohr mithilfe der sogenannten Tympanometrie. Ein Hörtest zeigt außerdem, ob Hörprobleme bestehen.

Weiterlesen: Mittelohrentzündung (Otitis media): Therapie

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