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Mittelohrentzündung (Otitis media): Diagnose

Veröffentlicht von: Till von Bracht (19. November 2014)

Schon bei Verdacht auf eine Mittelohrentzündung (Otitis media) sollten Sie einen Hals-Nasen-Ohrenarzt (HNO-Arzt) aufsuchen. Mithilfe einer Ohrenspiegelung (Otoskopie), bei welcher er das Trommelfell durch einen Ohrtrichter begutachtet, kann der Arzt feststellen, ob tatsächlich eine Mittelohrentzündung vorliegt.

Ein gesundes Trommelfell ist grau, spiegelnd und leicht durchscheinend. Es hat eine glatte Oberfläche und ist gut beweglich.

Im Rahmen der Otoskopie kann der HNO-Arzt bereits Anzeichen einer Mittelohrentzündung erkennen. Liegt eine Mittelohrentzündung vor, zeigen sich typische Entzündungszeichen – etwa eine Rötung und ein vorgewölbtes Trommelfell. Das Trommelfell kann außerdem verdickt sein oder Blasen bilden. Manchmal ist auch ein Loch im Trommelfell (Perforationsstelle) mit austretender Flüssigkeit zu erkennen.

Bei einer Mittelohrentzündung prüft der HNO-Arzt manchmal zusätzlich die Eigenschaften von Trommelfell und Mittelohr mithilfe der sogenannten Tympanometrie. Ein Hörtest zeigt außerdem, ob Hörprobleme bestehen. Mithilfe einer Nasenspiegelung (Rhinoskopie) kann der Arzt zusätzlich eine Mittelohrentzündung erkennen und die Diagnose sichern.






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