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Mittelohrentzündung (Otitis media): Diagnose

Veröffentlicht von: Till Hansmeier (20. Dezember 2013)

Eine Mittelohrentzündung (Otitis media) erfordert die genaue Diagnose durch einen Hals-Nasen-Ohrenarzt (HNO-Arzt). Aufgrund der typischen Beschwerden besteht häufig schon der Verdacht auf eine Mittelohrentzündung. Der Hals-Nasen-Ohrenarzt bestätigt die Diagnose mithilfe einer Ohrenspiegelung (Otoskopie), bei welcher er das Trommelfell durch einen Ohrtrichter begutachtet.

Ein gesundes Trommelfell ist grau, spiegelnd und leicht durchscheinend. Es hat eine glatte Oberfläche und ist gut beweglich.

Im Rahmen der Otoskopie kann der HNO-Arzt bereits Anzeichen einer Mittelohrentzündung erkennen. Die Diagnose ist sicher, wenn sich typische Entzündungszeichen zeigen, etwa eine Rötung und ein vorgewölbtes Trommelfell. Das Trommelfell kann außerdem verdickt sein oder Blasen bilden. Manchmal ist auch ein Loch im Trommelfell (Perforationsstelle) mit austretender Flüssigkeit zu erkennen.

Bei einer Mittelohrentzündung prüft der HNO-Arzt zur Diagnose manchmal zusätzlich die Eigenschaften von Trommelfell und Mittelohr mithilfe der sogenannten Tympanometrie. Ein Hörtest zeigt außerdem, ob Hörprobleme bestehen. Mithilfe einer Nasenspiegelung (Rhinoskopie) kann der Arzt zusätzlich eine Mittelohrentzündung erkennen und die Diagnose sichern.






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