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Stand: 22. März 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Einer Milchallergie (Kuhmilchallergie) kann man nur bedingt vorbeugen, indem man das Risiko für die Erkrankung senkt. Verzichten Sie bei der Ernährung Ihres Kindes in dessen erste Lebensmonaten vollständig auf Kuhmilch und Kuhmilchprodukte, besonders, wenn der Kinderarzt ein erhöhtes Risiko für eine Allergie festgestellt hat (bspw. wenn ein Elternteil an Allergien leidet). Später können dann kleine Mengen an Milch in den Speiseplan eingebaut werden.
Am besten für Säuglinge ist es, wenn sie mindestens sechs Monate gestillt werden, davon mindestens vier Monate voll, also ohne andere Lebensmittel zuzufüttern – je länger die Stilldauer, später auch neben der Beikost, desto besser. Beginnen Sie frühestens im 5. Lebensmonat mit Beikost und führen Sie diese schrittweise ein: Pro Woche können Sie ein weiteres Nahrungsmittel dazu nehmen und in den folgenden Tagen schauen, ob Ihr Kind dieses verträgt.
Wenn bei Ihrem Kind ein erhöhtes Risiko besteht, eine Kuhmilchallergie zu entwickeln, Sie aber nicht stillen können oder möchten, greifen Sie auf hydrolysierte Säuglingsersatznahrung zurück, sogenannte Hydrolysatnahrung (HA-Nahrung).
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