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Forenexperte: Dr. med. Christoph Wachter
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MigräneErgotamineStand: 15. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Tritt bei der Migräne keine Besserung ein, so kann der Arzt als zweite oder dritte Wahl nach den Triptanen die sogenannten Mutterkornalkaloide verschreiben, zum Beispiel Ergotamin. Heute werden Mutterkornalkaloide nicht mehr empfohlen, höchstens noch bei sehr langen Migräneattacken oder wenn die Kopfschmerzen wiederholt hintereinander auftreten (multiplen "recurrences"). Wer allerdings bislang erfolgreich damit behandelt wurde und sie gut verträgt, sollte sie nicht absetzen.
Weder die genannten Schmerzmittel noch die Mutterkornalkaloide eignen sich für eine Therapie im krankheitsfreien Intervall, da eine Dauereinnahme zum Dauerkopfschmerz sowie zu Magenunverträglichkeiten führen kann. Wer Mutterkornalkaloide länger oder dauerhaft einnimmt, setzt sich außerdem der Gefahr des Ergotismus aus. Dabei handelt es sich um eine Vergiftung mit Mutterkornalkaloiden, die unter anderem zu Durchblutungsstörungen bis hin zum Gefäßverschluss und damit verbundenen Taubheitsgefühlen in den Armen und Beinen führt. Weiterlesen: Migräne: Therapie – Nicht medikamentöse Therapie Das könnte Sie auch interessieren
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